Ratgeber
Website erstellen lassen: Agentur oder Freelancer?
Website erstellen lassen bei Agentur, Freelancer oder Baukasten heißt: Konzept, Gestaltung oder Technik gehen nach außen, aber Preis, Texte und Betreuung müssen vorher klar sein.
Ihre Einordnung im Bild
Die Anbieterwahl entscheidet über Zuständigkeit.
Baukasten, Freelancer, Agentur und SARTU unterscheiden sich vor allem darin, wer Texte, Betrieb und spätere Änderungen trägt.
Kurz gesagt
Der niedrigste Einstiegspreis ist nicht automatisch der ruhigste Betrieb.
Website erstellen lassen bei Agentur, Freelancer oder Baukasten heißt: Konzept, Gestaltung oder Technik gehen nach außen, aber Preis, Texte und Betreuung müssen vorher klar sein.
Entscheidend ist, wer schreibt, wer pflegt, wem die Domain gehört und was passiert, wenn später etwas geändert werden muss.
Ihre Kurzliste
- Sie vergleichen Arbeit im Baukasten. Ihre Zeit für Texte, Bilder und Pflege gehört zur Rechnung.
- Sie prüfen das Risiko beim Freelancer. Ihr Betrieb braucht auch dann Hilfe, wenn eine Person ausfällt.
- Sie lesen den Agenturvertrag genauer. Ihre Korrekturen, Seitenzahl und Betreuung müssen dort stehen.
- Sie unterscheiden Entwurf und Betrieb. Ihr schönster Start hilft wenig, wenn später niemand zuständig ist.
- Sie fragen nach Eigentum und Export. Ihre Inhalte sollten nicht an ein Werkzeug gebunden bleiben.
- Sie rechnen Ihre Mitarbeit ehrlich mit. Ihr Wochenende ist Teil des Preises, auch wenn keine Rechnung kommt.
- Sie erkennen, wann SARTU nicht passt. Ihre tägliche Redaktion braucht ein anderes System.
Ihre Grenze
- Sie bekommen kein Anbieter-Ranking. Ihr Fall entscheidet mehr als eine Rangliste.
- Ihre Entscheidung hängt nicht an erfundenen Fremdpreisen. Ihr Vergleich bleibt bei Verantwortung und Aufwand.
- Ihre Lage braucht mehr als eine pauschale Empfehlung. Ihr Pflegebedarf, Ihre Seitenzahl und Ihr Risiko zählen.
- Ihr Baukasten ist nicht falsch. Ihre Eigenarbeit muss nur wirklich vorhanden sein.
- Ihr Freelancer ist nicht automatisch riskant. Ihre Absicherung steht im Vertrag, nicht im Titel.
- Ihre Agentur ist nicht automatisch zu groß. Ihr Projekt muss nur die Abstimmung rechtfertigen.
- Ihre Festpreiswahl ist kein Designurteil. Ihr Bedarf an Zuständigkeit entscheidet.
Ihr nächster Schritt
- Sie vergleichen SARTU-Webdesign. Ihr Festpreis steht vor der Zusage.
- Ihr Betrieb nach dem Start wird greifbar. Sie sehen dort, wer Hosting, Backups und Änderungen trägt.
- Ihre Domainfrage bleibt getrennt. Ihr späterer Wechsel hängt oft an dieser Adresse.
- Sie notieren 3 Dinge, die Sie selbst erledigen wollen. Ihr Anbieterweg wird dadurch deutlich schneller klar.
- Sie streichen Wege, die Ihre Zeit nicht hergibt. Ihr Vergleich wird dann ehrlicher.
- Sie fragen nach Pflege in 12 Monaten. Ihr Ansprechpartner nach dem Start ist kein Detail.
- Sie starten den Bedarfsscheck, wenn Festpreis und Betreuung passen. Ihre Anfrage braucht dann weniger Erklärung.
Einordnung
Welche Verantwortung bei welchem Weg bleibt
Verglichen werden keine fremden Preise, sondern die Stellen, an denen Arbeit und Risiko beim Betrieb oder beim Anbieter landen.
Wann ein Baukasten wirklich reicht
Brauchen Sie eine Seite, die Sie selbst füllen wollen und für die Zeit bleibt, ist ein Baukasten die richtige Wahl. Er ist an einem Abend aufgebaut.
Danach stehen die Textfelder leer da. Bis jemand sie füllt, geht die Seite nicht online. Genau dort bleiben die meisten Baukastenseiten hängen.
Schreiben Sie die Texte gern selbst, passt ein Baukasten gut zu Ihnen.
Was am Freelancer-Modell schiefgehen kann
Eine Person baut, und dieselbe Person ist auch der Betrieb danach. Fällt sie aus, fällt die Website mit aus.
Zweitens zählt die Abrechnung: Ohne Festpreis wächst der Betrag mit dem Aufwand, und den kennt vorher niemand. Deshalb sollte vor dem Start schriftlich feststehen, welche Seiten, Texte und Korrekturrunden enthalten sind.
Warum Agenturen selten Festpreise nennen
Weil sie den Umfang vorher nicht kennen. Ohne Seitenzahl lässt sich kein Preis nennen — und deshalb rechnen viele Anbieter nach Stunden.
SARTU dreht das um: Erst legen wir den Umfang fest, dann steht der Preis. Was nicht hineinpasst, bekommt ein eigenes Angebot.
Für wen SARTU nicht passt
Sie möchten jedes Detail selbst entwerfen? Dann passt eine Agentur mit freiem Entwurf besser.
Für private Seiten oder Hobbyprojekte gilt das ebenfalls. SARTU arbeitet ausschließlich für Unternehmer.
Und wenn Sie Ihre Inhalte täglich intern ändern wollen, brauchen Sie ein Redaktionssystem — das ist ein anderes Produkt.
Entscheidungshilfe in fünf Fragen
Haben Sie Zeit, Texte intern zu schreiben? Wollen Sie Inhalte regelmäßig intern pflegen? Brauchen Sie einen festen Preis vorab? Muss jemand erreichbar sein, wenn etwas ausfällt? Sollen mehrere Leistungen einzeln gefunden werden?
Zweimal Nein bei den ersten beiden Fragen und dreimal Ja bei den letzten drei: Dann passt ein Festpreisangebot mit Betreuung.
Was die drei Wege wirklich unterscheidet
Entscheidend ist weniger der Preis als die Zuständigkeit nach dem Start. Beim Baukasten sind Sie es selbst. Bei einem Freelancer ist es eine Person, die verfügbar sein muss. Bei einer Agentur ist es oft ein Wartungsvertrag, der getrennt vom Aufbau verhandelt wird.
Fragen Sie deshalb nicht nur, was die Website kostet, sondern auch, wer sie in zwei Jahren noch betreut — und zu welchem Preis.
Wo SARTU zwischen den dreien steht
SARTU nennt den Preis vorher wie ein Baukasten, schreibt die Texte wie eine Agentur und hält den Betrieb im selben Vertrag. Dafür gibt es weniger Freiheit bei der Gestaltung: Ihre Website entsteht aus einem festen Gestaltungsrahmen, angepasst an Logo, Farben und Bilder Ihres Betriebs, nicht aus einem freien Entwurf.
Die Produktion dauert je nach Umfang 7 bis 25 Werktage. Einen Termin brauchen Sie dafür nicht; Angaben, Vorschau und Freigaben laufen über den Adminbereich.
Eine Frage, die bei allen dreien gilt
Gehört Ihnen die Domain? Sie sollte auf Ihren Namen eingetragen sein, egal wer die Website baut. Domaininhaber entscheiden, wohin sie zeigt — und damit, ob Sie den Anbieter wechseln können, ohne Ihre Adresse zu verlieren. Diese Frage ist unscheinbar, wird aber beim nächsten Relaunch schnell zur wichtigsten technischen Voraussetzung.
Ihr Angebotscheck vor der Zusage
Gute Angebote nennen mindestens 5 Punkte: Seitenzahl, Textumfang, Korrekturrunden, Starttermin und laufende Kosten. Fehlt einer davon, vergleichen Sie nicht Preis mit Preis, sondern eine feste Leistung mit einer offenen Aufgabe. So wirkt der Einstieg kleiner und wird später schwer planbar.
Fragen Sie auch, wer die Texte schreibt. Viele Angebote nennen Design und Technik, aber lassen die Inhalte bei Ihnen. Dann kaufen Sie eine fast fertige Website, die nicht starten kann, weil die wichtigsten Sätze fehlen.
Ihr Vergleich wird fair, wenn alle Anbieter dieselbe Aufgabe beantworten. Legen Sie deshalb vor der Anfrage fest, wie viele Seiten Sie brauchen, wer Bilder liefert und ob ein Kontaktformular oder eine Terminbuchung dazugehört. Sonst vergleichen Sie 3 Antworten auf 3 verschiedene Fragen. Ihr Budget wird damit früher belastbar. Ihre Rückfragen bleiben fachlich, nicht taktisch.
Ein Beispiel mit 6 Seiten
Für Startseite, 4 Leistungsseiten und Kontakt braucht ein Betrieb keine riesige Agenturstrecke. Er braucht klare Texte, eine saubere Struktur, lokale Angaben und jemanden, der nach dem Start zuständig bleibt. Bei SARTU passt so ein Fall oft in Wachstum: bis zu 8 Seiten, rund 3.500 Wörter, 3.900 € einmalig und 129 € netto im Monat.
Der Baukasten kann dafür reichen, wenn Sie die 6 Seiten selbst schreiben. Freelancer können passen, wenn Sie schon wissen, was auf jede Seite gehört. Agenturen lohnen sich eher, wenn Marke, Fotos, Kampagnen und viele Freigaben zusammen geplant werden müssen.
Was Sie nach dem Start brauchen
Die Anbieterwahl endet nicht am Tag der Veröffentlichung. Fragen Sie vorher, wer bei Ausfall reagiert, wer ein Zertifikat erneuert, wer kleine Textänderungen einpflegt und wie schnell Sie eine Antwort bekommen. Diese Fragen klingen klein, werden aber wichtig, sobald über das Formular keine Anfrage mehr kommt.
Ihr Vertrag sollte deshalb 2 Dinge trennen: Aufbau und Betrieb. Mit dem Aufbau geht die Website online. Im Betrieb bleibt sie erreichbar, aktuell und korrigierbar. Vermischt ein Vertrag beides, bleibt oft unklar, wofür Sie später noch einmal zahlen.
Was ein Baukasten auf Dauer bedeutet
Baukästen kosten wenig beim Start, laufen aber als Abo weiter, solange die Website online sein soll. Texte, Bilder und Aufbau liegen dabei beim Anbieter des Baukastens. Wer später wechseln will, nimmt meist nur die Inhalte mit und baut den Rest neu.
Das ist kein Grund gegen einen Baukasten, aber ein Grund, vorher zu wissen, wem die Website am Ende gehört — und wie viel Arbeit ein Umzug machen würde.
Woran Sie ein belastbares Angebot erkennen
Egal, bei wem Sie anfragen: Belastbare Angebote nennen den Umfang in Seiten, die Zahl der Korrekturrunden, die laufenden Kosten getrennt vom Aufbau und die Mindestlaufzeit. Es sagt, wer die Texte schreibt, und dass die Domain auf Ihren Namen eingetragen wird. Fehlt einer dieser Punkte, fragen Sie nach, bevor Sie unterschreiben.
Vergleich
Unterschiede, keine Ratespannen.
Vergleichen hilft nur, wenn die Zuständigkeit danebensteht; deshalb stehen hier Anbieterarten, Pflege, Risiko und Leistungsgrenzen. Fremde Preise bleiben grobe Orientierung; entscheidend ist, wer Texte, Technik und Betrieb wirklich übernimmt.
| Anbieterart | Woraus der Preis entsteht | Ihr Zeitaufwand | Risiko | Pflege danach |
|---|---|---|---|---|
| Baukasten | Baukastengebühr plus Eigenleistung | hoch | Sie tragen es | Sie |
| Freelancer | Stundensatz mal Stunden | mittel | Ausfall einer Person | oft ungeklärt |
| Agentur | Stundensatz mal Stunden | mittel bis hoch | offener Endbetrag | gegen Aufpreis |
| SARTU | Festpreis vor der Entscheidung | gering | Festpreis begrenzt ihn | im Betrieb enthalten |
Alle Preise netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Ausschließlich für Unternehmer.
Weiterlesen
Von Anbieterwahl zu Verantwortlichkeit.
Die Links führen zu Webdesign, Betrieb und Domain, weil dort praktisch wird, wer baut, wer pflegt und wem die Adresse gehört.
Ihre Vertiefung: Preise und Festpreis.
Die Preisseite zeigt Einmalpreise, Monatsbeträge, Paketumfang und Sonderprojektgrenze an einer Stelle.
Ihre Vertiefung: Was eine Firmenwebsite kostet.
Der Kostenratgeber erklärt, woraus Einmalpreis und Monatsbetrag einer Firmenwebsite entstehen.
Ihre Vertiefung: Webdesign.
Die Webdesign-Seite erklärt, wie Aufbau, Code, Texte und Freigaben vor dem Start zusammenkommen.
Quellen
Quellen und weiterführende Grundlagen
Einordnung
Meine Empfehlung.
Ich würde zuerst die Zuständigkeit klären: Wer schreibt, wer pflegt, wer reagiert nach dem Start? Wenn diese 3 Antworten nicht im Angebot stehen, ist der niedrigste Preis noch keine gute Entscheidung.
Bedarfsscheck
Preis berechnen
Branche, Leistungen, Domain, vorhandene Website und Sonderfunktionen nennen Sie im Bedarfsscheck. Danach sehen Sie eine erste Empfehlung; SARTU prüft sie, bevor daraus ein Festpreisangebot wird.