Hintergrund
Warum die Struktur vor der Gestaltung kommt
Gestaltung lässt sich erst beurteilen, wenn klar ist, was auf der Seite steht. Dreht man diese Reihenfolge um, entscheidet das Bild über den Inhalt: Der Text muss in den Kasten passen, der schon da ist. Deshalb klären wir zuerst, welche Frage jede Seite beantwortet, wer sie stellt und über welche Suche jemand dort ankommt. Erst danach wird gestaltet. Eine Suchfrage vor 1 Layout spart später viele Korrekturschleifen.
Woher der Plan kommt
Grundlage sind Ihre Antworten aus dem Bedarfsscheck: Was Sie anbieten, wo Sie arbeiten, wen Sie erreichen wollen und was die Website können muss. Daraus entsteht die Seitenliste. Jede Seite bekommt ein Thema, einen Anlass und einen Platz in der Struktur. Findet sich für eine Seite kein Anlass, streichen wir sie, statt sie mit Fülltext zu retten. 20 Ideen sind erlaubt; online gehen nur die, die eine Aufgabe tragen.
Welche Fragen ein Konzept beantwortet
Ein Konzept klärt nicht, welche Farbe schöner ist. Es klärt, welche Anfrage die Website erzeugen soll, welche Leistung zuerst kommt, welche Inhalte fehlen, welche Grenzen öffentlich stehen müssen und welcher Teil später im Adminbereich gepflegt wird. Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, lässt sich ein Festpreis sauber begründen. 3 Fragen stehen vor jedem Entwurf: Wer sucht, was fehlt, was passiert danach?
Warum weniger Seiten manchmal besser sind
Zusätzliche Seiten helfen nur, wenn sie eine eigene Frage beantworten. Seiten ohne eigenes Thema erzeugen Pflegeaufwand, verwässern Verweise und machen die Navigation schwerer. Darum ist Streichen Teil des Konzepts. Nicht jede Idee braucht eine eigene Adresse, manche gehört als Absatz auf eine stärkere Seite. Ein guter Absatz auf der richtigen Seite hilft mehr als 1 schwache Unterseite.
Was am Ende geprüft wird
Vor dem Bau muss erkennbar sein, warum jede Seite existiert, wohin sie verweist und welche Information dort nicht stehen soll. Diese Prüfung ist nüchtern, aber sie spart später Schleifen: Gestaltung, Text und Suchstruktur ziehen in dieselbe Richtung, statt sich gegenseitig zu reparieren.
Wie der Plan den Festpreis schützt
Ihr Plan hält fest, was gebaut wird und was nicht. Das klingt trocken, ist aber der Schutz vor einem Projekt, das während der Produktion immer weiter wächst. Wenn eine spätere Idee sinnvoll ist, bekommt sie einen Platz für danach. Wenn sie für den Start nötig ist, gehört sie in den Umfang. Diese Trennung macht das Angebot lesbar.
Welche Entscheidung vor dem Angebot fallen muss
Vor dem Angebot muss klar sein, welche Anfrage die Website gewinnen soll. Ein Betrieb kann sehr viele Leistungen anbieten, aber die erste Version der Seite braucht Priorität. Wird diese Entscheidung vertagt, versucht später jede Unterseite, alles gleichzeitig zu erklären. Deshalb ordnet das Konzept die Leistungen nach Nachfrage, Ertrag, Belegbarkeit und Pflegeaufwand. Danach wird sichtbar, welche Seiten wirklich tragen und welche Idee besser als spätere Erweiterung notiert wird. Diese Reihenfolge macht den Preis nachvollziehbar.
Welche Ordnung Besucher später spüren
Besucher merken das Konzept nicht als Dokument, sondern als klare Reihenfolge auf der Website. 1 starke Leistungsseite beantwortet zuerst den Anlass, danach Beispiele, Grenzen und den nächsten Schritt. Mehrere Zielgruppen brauchen nur dann eigene Wege, wenn ihre Fragen wirklich unterschiedlich sind. Bei jeder geplanten Seite wird deshalb geprüft, ob sie Suche, Anfrage und Pflege besser macht. Ohne diese Prüfung wachsen Menüs, aber nicht die Orientierung. Nach dem Konzept steht fest, welche Inhalte Sie liefern müssen und welche Punkte SARTU formulieren kann. So wird aus vielen Ideen eine baubare Website mit festem Umfang.
Wie Umfang vor dem Bau greifbar wird
Entscheidend ist, dass der Umfang nicht erst während der Gestaltung sichtbar wird. Darum verbindet das Konzept 3 Ebenen: Seitenzahl, Aufgabe je Seite und fehlende Zulieferung aus dem Betrieb. Konkreter wird der Plan, wenn jeder spätere Wunsch entweder in den Start gehört oder bewusst als Ausbaupunkt nach hinten rückt. Am Ende schützt diese Ordnung vor 2 typischen Problemen: zu vielen halben Seiten und einem Angebot, das während der Umsetzung unbemerkt wächst. Hilfreich ist dafür eine Seitenliste, in der jede geplante Seite 1 Aufgabe, 1 Suchfrage und 1 notwendigen Nachweis bekommt. Messbar wird das Konzept, wenn eine Seite gestrichen werden kann, ohne dass eine wichtige Anfrage unbeantwortet bleibt. Dadurch wird der Umfang nicht kleiner, sondern schärfer. Zusätzlich zeigt die Planung, welche Inhalte der Betrieb noch liefern muss, bevor Gestaltung oder Text sinnvoll beginnen können. Besonders wichtig ist 1 frühe Grenze: Gute Ideen ohne Aufgabe bleiben besser im Ausbau als im Startumfang. Deshalb braucht der Plan 2 Listen: Startumfang und Ausbau. Eine spätere Idee geht nicht verloren, nur weil sie nicht in den Start gehört. Das Konzept ist belastbar, wenn es Nein sagen kann, ohne gute spätere Schritte zu löschen.