Ihr Lexikonbegriff
Relaunch
Ein Relaunch ersetzt eine vorhandene Website, ohne ihre alte Auffindbarkeit leichtfertig wegzuwerfen. Hier geht es um Inhalte, URLs und Weiterleitungen.
Ihre kurze Definition
Was einen Relaunch vom Neubau unterscheidet.
Ein Relaunch beginnt mit einer bestehenden Website. Inhalte, Domain, alte URLs, Suchtreffer, Verlinkungen und Erwartungen der Besucher sind deshalb schon vorhanden.
Der Neubau darf diese Spuren nicht ignorieren. Sonst startet die neue Seite zwar schöner, verliert aber Anfragen aus alten Verweisen und Suchergebnissen.
Bei SARTU wird ein Relaunch deshalb zuerst technisch und inhaltlich aufgenommen, bevor die neue Seitenordnung feststeht.
Ihre Einordnung: Warum alte Adressen vor dem Design wichtig sind.
Alte Websites enthalten oft Seiten, die niemand mehr mag, die aber noch gefunden oder verlinkt werden.
Wird daraus ohne Plan eine neue Struktur, entstehen 404-Fehler, verlorene Rankingsignale und Besucher, die nach einem bekannten Angebot suchen.
Auch Inhalte brauchen Prüfung: Manche Aussagen dürfen übernommen werden, andere sind veraltet, rechtlich ungeklärt oder passen nicht mehr zum Leistungsumfang.
Ihre konkrete Prüfung
Was Sie jetzt prüfen
Dieser Begriff hilft erst, wenn daraus ein kleiner nächster Schritt wird.
- Sie prüfen, ob Relaunch den Einmalpreis ab 1.490 €, den Monatsbetrag ab 59 € oder einen Sonderpunkt verändert.
- Ihre 3 Rollen werden klar: Was liefern Sie, was wird gebaut und was braucht externe Freigabe?
- Ihnen fallen offene Angaben vor dem Start auf: Domain, Rechtstext, Profilzugang, Bildrecht oder Inhalt.
- Ihr nächster Klick führt zur Seite „Webdesign“, wenn Relaunch Ihr Angebot verändert.
Weitere Prüfpunkte
- Sie notieren zuerst in 1 Satz, welche Entscheidung an Relaunch hängt.
- Ihre Frage ist wichtig, wenn sie Preis, Starttermin, Domain, Rechtstext oder Betrieb verändert.
- Ihr Angebot bleibt klarer, wenn Relaunch vor der Zusage nicht offen bleibt.
- Sie prüfen 2 Richtungen: Was muss vor dem Start feststehen, und was läuft nach dem Start weiter?
- Ihre Unterlagen reichen oft aus, wenn 3 Dinge klar sind: Zugang, Inhalt und Zuständigkeit.
- Sie markieren 1 fehlenden Zugang, bevor daraus ein Problem beim Onlinegang wird.
- Ihr Begriff gehört in den Bedarfsscheck, wenn SARTU ihn nicht aus öffentlich sichtbaren Angaben ableiten kann.
- Sie trennen 4 Fälle: selbst liefern, von SARTU bauen lassen, extern freigeben lassen oder als Sonderprojekt prüfen.
- Ihre Entscheidung wird schneller, wenn Sie den Begriff nicht allgemein, sondern mit Ihrem Betrieb verbinden.
- Ihnen hilft 1 konkretes Beispiel mehr als eine lange technische Erklärung.
- Ihr nächster Schritt ist klein genug, wenn er in 5 Minuten als Notiz formuliert werden kann.
- Sie prüfen Zahlen dort, wo sie schon feststehen: 1.490 €, 3.900 €, 7.900 €, 59 €, 129 € oder 249 €.
- Ihre Grenze ist erreicht, wenn Relaunch einen Shop, Login, eine Buchung oder eine Schnittstelle berührt.
- Sie halten fest, ob der Begriff eher Aufbau, Recht, Sichtbarkeit, Domain oder laufende Pflege betrifft.
- Ihr Risiko sinkt, wenn offene Angaben im Adminbereich stehen und nicht als öffentliche Zusage erscheinen.
- Sie entscheiden nach 2 Fragen: Kann der Besucher dadurch besser handeln, und muss das Angebot dadurch anders werden?
- Ihre Seite braucht den Begriff nur, wenn er eine echte Folge hat und nicht bloß klug klingt.
- Sie gehen erst weiter, wenn 1 Begriff, 1 offene Frage und 1 Folge für Ihr Projekt benannt sind.
- Ihre kurze Prüfung endet mit 2 Antworten: betrifft es den Aufbau oder den laufenden Betrieb?
- Sie nehmen den Punkt mit, wenn er 1 Preis, 1 Freigabe oder 1 Startdatum verändern kann.
- Ihre erste Notiz zu Relaunch sollte 1 Satz lang sein und eine Folge nennen.
- Ihr Betrieb muss Relaunch nicht technisch erklären, aber die Auswirkung verstehen.
- Sie prüfen, ob Relaunch nur Wissen ist oder wirklich eine Aufgabe auslöst.
- Ihre Website braucht den Punkt, wenn Besucher dadurch schneller den richtigen Kontaktweg wählen.
- Ihr Angebot braucht den Punkt, wenn dadurch Seitenzahl, Funktion oder laufender Betrieb anders wird.
- Ihnen hilft 1 Ampel: grün für geklärt, gelb für Rückfrage, rot für Sonderprüfung.
- Sie markieren gelb, wenn ein Zugang, Rechtstext, Bildrecht oder Profil noch fehlt.
- Ihre rote Markierung gehört vor die Annahme, wenn Shop, Zahlung, Login oder Schnittstelle berührt sind.
- Ihr grüner Punkt darf in die Website, wenn Quelle, Zuständigkeit und nächste Handlung klar sind.
- Sie vermeiden spätere Korrekturen, wenn Relaunch nicht erst in der Vorschau auffällt.
- Ihre 2 besten Belege sind ein vorhandener Zugang und eine bestätigte Betriebsangabe.
- Ihr nächster Schritt sollte entweder Unterlage liefern, Frage klären oder Umfang begrenzen heißen.
- Sie brauchen keine Fachsprache, wenn 1 Beispiel aus Ihrem Betrieb dieselbe Sache erklärt.
- Ihre Entscheidung bleibt schlank, wenn der Begriff nur dort erscheint, wo er Besuchern hilft.
- Ihnen reicht die kurze Prüfung, wenn danach klar ist, ob SARTU bauen, fragen oder ausschließen soll.
Ihre praktische Anwendung
Der Relaunch beginnt mit einer Bestandsaufnahme.
Frühere Fassungen sind kein Ballast, sondern Beweismaterial: Was war erreichbar, was hatte Wert und was muss bewusst verschwinden?
Ihre Prüfung 1: Alte URLs erfassen
Vor dem Neubau werden wichtige alte Adressen gesammelt. Dazu gehören sichtbare Menüpunkte, Leistungsseiten, PDF-Verweise und Suchtreffer, die noch Besucher bringen können.
Ihre Prüfung 2: Inhalte bewerten
Danach wird entschieden, welche Inhalte übernommen, neu geschrieben oder gestrichen werden. Alte Aussagen werden nicht deshalb richtig, weil sie schon online stehen.
Ihre Prüfung 3: Weiterleitungen planen
Für jede relevante alte Adresse wird ein Ziel festgelegt. Eine dauerhafte Weiterleitung hilft Besuchern und Suchmaschinen, den neuen Ort zu finden.
Ihre Prüfung 4: Domainfenster abstimmen
Der Domainwechsel wird mit Hosting und Zertifikat abgestimmt, damit die neue Seite nicht in einem technisch halbfertigen Zustand veröffentlicht wird.
Ihre Prüfung 5: Nach dem Start prüfen
Nach dem Start werden Seitenaufrufe, Weiterleitungen und sichtbare Fehler geprüft, weil ein Relaunch erst nach der Umschaltung seine echten Schwachstellen zeigt.
Ihr prüfbares Beispiel
Aus einer alten Leistungsseite wird ein klares Ziel.
Eine alte Adresse wie betrieb.de/leistungen.html kann viele Themen enthalten haben. Im Relaunch entstehen daraus vielleicht eigene Seiten für Fassade, Innenanstrich und Schimmelsanierung.
Die alte Sammelseite darf dann nicht einfach verschwinden. Weitergeleitet wird sie auf die neue passende Übersicht oder die wichtigste Leistungsseite.
Wenn eine alte Leistung nicht mehr angeboten wird, braucht es eine bewusste Entscheidung statt einer stillen Kopie in die neue Website.
Ihre Phase: Altbestand
Hinweise auf bekannte Angebote, Suchtreffer und externe Verlinkungen stecken oft in der alten Website.
Ihre Phase: Neustruktur
Die neue Website ordnet Leistungen nach heutigen Fragen statt nach alten Menügewohnheiten.
Ihre Phase: Weiterleitung
Relevante alte Adressen erhalten ein neues Ziel, damit Besucher nicht auf einer Fehlermeldung landen.
Ihr genauer Detailblick
Die Weiterleitung ist kein technisches Anhängsel.
Im Detail wird die Zuordnung alter und neuer Seiten sichtbar. Genau diese Tabelle verhindert, dass ein schöner Relaunch unsichtbar Anfragen verliert. Jede alte Adresse braucht entweder ein neues Ziel, eine bewusste Streichung oder eine klare Begründung, warum sie nicht mehr gebraucht wird.
Für Betriebe ist das oft der unbequemste Teil, weil die alte Website viele kleine Spuren hinterlassen hat: Links in Angeboten, Einträge in Verzeichnissen, gespeicherte Lesezeichen, Bilder in der Suche oder PDFs, die noch herumgereicht werden. Diese Spuren verschwinden nicht, nur weil das neue Design fertig ist.
SARTU trennt deshalb Gestaltung und Umschaltung. Erst wird entschieden, welche Inhalte bleiben, welche Seiten neu sortiert werden und welche alten Wege weiterleiten. Danach wird geprüft, ob Domain, Zertifikat, Formular und zentrale Unterseiten nach dem Start wirklich antworten.
Ein Relaunch ist gelungen, wenn Besucher nicht merken, dass im Hintergrund eine alte Struktur ersetzt wurde. Sie finden dieselbe Firma, bessere Antworten und keinen toten Link auf dem Weg zur Anfrage.
Für das Angebot ist diese Vorarbeit wichtig, weil ein Relaunch mehr sein kann als neues Layout. Alte Inhalte, Weiterleitungen, Domainfenster und technische Prüfung verändern den Aufwand, auch wenn die sichtbare Seitenzahl gleich bleibt.
Aus Sicht der Redaktion klärt der Relaunch zudem Verantwortlichkeiten. Welche alte Aussage darf übernommen werden, welche braucht eine fachliche Freigabe und welche Leistung soll bewusst verschwinden? Diese Entscheidungen gehören vor die Veröffentlichung.
Ihre zwei häufigsten Fehler
Typische Fehler bei Relaunch.
Relaunch-Fehler fühlen sich nach dem Start oft rätselhaft an. Tatsächlich wurden sie meist vor dem Start vorbereitet, weil alte Signale nicht gesammelt wurden.
Ihr Risiko: Alte URLs löschen
Neue Seiten gehen online, alte Adressen liefern aber nur noch Fehler.
Suchmaschinen, Verzeichnisse und Stammkunden brauchen dann Zeit oder finden das Ziel gar nicht mehr.
Eine Weiterleitungsliste ist deshalb ein sachlicher Teil des Relaunchs, keine spätere Kosmetik.
Ihr Risiko: Alte Texte ungeprüft übernehmen
Veraltete Leistungen, frühere Öffnungszeiten, falsche Rechtsangaben oder unklare Bilder können beim Kopieren weiterleben.
Dadurch sieht die neue Website fertig aus, trägt aber dieselben sachlichen Schwächen wie die alte Fassung.
SARTU übernimmt nur, was fachlich und organisatorisch bestätigt werden kann.
Ihr kurzes Fazit
Alte Adressen müssen erhalten bleiben.
SARTU plant Relaunches mit alten Adressen, geprüften Inhalten, Domainfenster und Weiterleitungen.
Die neue Website soll nicht nur anders aussehen, sondern bekannte Wege erhalten und bessere Antworten liefern.
Was nicht bestätigt werden kann, bleibt aus der Veröffentlichung heraus, bis der Betreiber die Aussage freigibt.
Ihre nächste Seite: Webdesign
Relaunch erklärt, wie vorhandene Websites geordnet übernommen werden und in eine neue, prüfbare Struktur überführt.
Ihre Preise
Die Preisseite hilft einzuschätzen, ob ein Relaunch in einen Standardumfang passt oder wegen Sonderfunktionen mehr Prüfung braucht.
Ihre Ratgeber
Die Ratgeber zeigen, welche Anbieter- und Kostenfragen vor einem Wechsel geklärt werden sollten.
Ihre häufigen Fragen
Häufige Fragen zu Relaunch.
Diese Punkte entscheiden, ob ein Relaunch sauber vorbereitet ist.
1: Warum sind alte URLs beim Relaunch wichtig?
Sie können Suchtreffer, externe Links oder bekannte Kundenwege tragen. Ohne Weiterleitung landen Besucher nach dem Neustart auf Fehlerseiten.
2: Wer entscheidet, welche alten Inhalte bleiben?
Sie geben fachliche und rechtliche Aussagen frei. Struktur, Technik und Texte übernehmen wir.
3: Wann ist ein Relaunch abgeschlossen?
Nicht mit dem ersten neuen Entwurf, sondern nach geprüfter Umschaltung: Domain, Zertifikat, Weiterleitungen, Formulare und zentrale Seiten müssen funktionieren.
Ihre verwandten Begriffe
Passend dazu: Domain · Local SEO · Firmenwebsite · Domainumzug
Verwandte Begriffe gehören dazu, weil alte Adressen und technische Ziele beim Relaunch zusammenwirken.
Ihr Bedarfsscheck
Preis berechnen
Ihr Bedarfsscheck fragt ab, ob bereits eine Website vorhanden ist, damit der Relaunch nicht wie ein leerer Neubau behandelt wird.
Danach zeigen Ablauf, Branchenbezug, Musterstruktur und mögliche Fördergrenzen, welche Altlasten vor dem Start geklärt werden müssen.
Ablauf zeigt die Reihenfolge. Branchen, Musterprojekte und Förderung zeigen den passenden Rahmen.